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Wann lohnt sich eine Schornsteininspektion mit Drohne?

  • Autorenbild: SaarDrones
    SaarDrones
  • vor 2 Tagen
  • 8 Min. Lesezeit

Industrieschornsteine und Abgasanlagen unterliegen in Deutschland strengen Prüfpflichten. Die DIN EN 13084 schreibt für freistehende Schornsteine eine wiederkehrende Zustandsüberwachung im Abstand von mindestens zwei Jahren vor. Für Betreiber stellt sich dabei regelmäßig die Frage: Welches Verfahren eignet sich am besten für die Inspektion?


Die Schornsteininspektion mit Drohne hat sich in den vergangenen Jahren als effiziente, sichere und wirtschaftlich attraktive Methode etabliert. Sie ermöglicht eine detaillierte visuelle Zustandserfassung ohne den Aufbau von Gerüsten, den Einsatz von Hubsteigern oder den Zugang per Seil. Doch nicht in jeder Situation ist die Drohne das Mittel der Wahl.


Dieser Beitrag zeigt praxisnah, wann sich eine Schornsteininspektion mit Drohne lohnt, welche Schäden erkannt werden können, wie der Ablauf in der Praxis aussieht und wo die Grenzen der Methode liegen.


Drohneninspektion an einem Industrieschornstein in einem Kraftwerk


Was ist eine Schornsteininspektion mit Drohne?


Eine Schornsteininspektion mit Drohne ist eine visuelle Zustandserfassung von Schornsteinen und Abgasanlagen mithilfe unbemannter Luftfahrzeuge. Dabei werden hochauflösende Kameras und gegebenenfalls Thermografiesensoren eingesetzt, um den baulichen Zustand der Außenhaut, des Kopfbereichs und aller sichtbaren Bauteile systematisch zu dokumentieren.

Die Drohne umfliegt den Schornstein in definierten Bahnen und erfasst dabei Bild- und Videomaterial aus verschiedenen Blickwinkeln und Entfernungen. Das Ergebnis ist ein lückenloser visueller Datensatz, der anschließend von Fachleuten ausgewertet wird. Je nach Anforderung können auch Inneninspektionen mit speziell geschützten Drohnen durchgeführt werden, die für den Einsatz in beengten und dunklen Umgebungen konstruiert sind.

Diese Form der Drohneninspektion ersetzt nicht die vollständige Zustandsprüfung nach DIN EN 13084, die weitere Prüfmethoden wie Ultraschallmessungen oder statische Bewertungen umfassen kann. Sie liefert jedoch eine belastbare visuelle Grundlage, die als Bestandteil einer solchen Prüfung dienen kann oder eigenständig für eine gezielte Zustandserfassung genutzt wird.



Für welche Schornsteine und Bauwerke eignet sich die Drohneninspektion?


Die Schornsteininspektion mit Drohne eignet sich grundsätzlich für alle Arten von Schornsteinen und Abgasanlagen, bei denen eine visuelle Zustandsbewertung von außen erforderlich ist. Besonders sinnvoll ist der Einsatz bei Bauwerken, die aufgrund ihrer Höhe, Lage oder Konstruktion mit konventionellen Mitteln nur schwer erreichbar sind.


Typische Einsatzbereiche umfassen freistehende Industrieschornsteine aus Stahlbeton, Mauerwerk oder Stahl, wie sie in Kraftwerken, Chemieanlagen, Raffinerien und Produktionsbetrieben vorkommen. Ebenso eignen sich die Drohnen für Abgasanlagen auf Industriegebäuden, Kesselanlagen, Müllverbrennungsanlagen und Heizkraftwerke.

Auch bei komplexeren Bauwerken mit mehreren Zügen, Plattformen oder angebauten Steigleitern kann die Drohne Bereiche erfassen, die selbst bei einer Begehung vor Ort schwer einsehbar wären. Das gilt ebenso für stillgelegte Schornsteine, die aus Gründen der Verkehrssicherheit weiterhin regelmäßig geprüft werden müssen.

Für Betreiber, die auch andere schwer zugängliche Bauwerke unterhalten, bietet die Drohneninspektionstechnologie weitere Anwendungsmöglichkeiten. Vergleichbare Verfahren werden beispielsweise bei der Inspektion von Tanks, Behältern, Schächten oder bei der Prüfung von Anlagen im Inneren von Industriegebäuden eingesetzt.



Drohnenaufnahme eines Industrieschornsteins mit Leiter und äußerer Schornsteinstruktur


Wann lohnt sich eine Schornsteininspektion mit Drohne besonders?


Nicht jeder Schornstein muss zwingend per Drohne inspiziert werden. Der Einsatz lohnt sich besonders dann, wenn konventionelle Zugangsmethoden unverhältnismäßig aufwendig, teuer oder riskant wären.


Das trifft vor allem in folgenden Situationen zu:

Bei hohen Industrieschornsteinen ab etwa 30 bis 40 Metern Höhe, bei denen ein Gerüstaufbau mehrere Tage dauern und Kosten im fünfstelligen Bereich verursachen würde. Der Einsatz einer Drohne spart hier nicht nur Geld, sondern reduziert auch die Standzeit der Anlage erheblich.


Wenn der Schornstein in einem laufenden Produktionsbetrieb steht und ein möglichst kurzer Stillstand gewünscht ist. Drohneninspektionen lassen sich häufig in wenigen Stunden durchführen und erfordern in vielen Fällen keine vollständige Abschaltung der Anlage.


Bei wiederkehrenden Prüfungen im Rahmen der Zustandsüberwachung nach DIN EN 13084, die mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden müssen. Die Drohne liefert vergleichbare Bilder, die sich ideal für eine Zustandsentwicklung über mehrere Inspektionszyklen eignen.


Wenn eine schnelle Ersteinschätzung nach einem Schadensereignis benötigt wird, etwa nach Sturm, Blitzeinschlag oder Brand. In solchen Fällen kann die Drohne innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein und eine belastbare Dokumentation liefern, bevor weitergehende Maßnahmen geplant werden.

Bei Schornsteinen in schwer zugänglichen Lagen, zum Beispiel auf beengten Industriegeländen, in der Nähe von Hochspannungsleitungen oder an Standorten, an denen kein Platz für Gerüste oder Hubsteiger vorhanden ist.



Welche Schäden lassen sich visuell erkennen?


Die Drohneninspektion ist eine visuelle Prüfmethode. Ihr Erkennungspotenzial hängt direkt von der Kameraauflösung, dem Abstand zum Bauwerk und den Lichtverhältnissen ab. Mit modernen Drohnenkameras und Auflösungen im Bereich von 4K oder höher lassen sich selbst feine Oberflächenveränderungen zuverlässig dokumentieren.


Typische Schäden und Auffälligkeiten, die bei einer Schornsteininspektion mit Drohne erkannt werden können:


Risse und Rissbildungen in der Außenhaut, ob im Beton, Mauerwerk oder in Beschichtungen. Abplatzungen und Ausbrüche am Betonmantel oder an Fugen. Korrosion an Stahlbauteilen, Bandagen, Flanschverbindungen und Befestigungselementen. Ablagerungen, Verschmutzungen und Bewuchs, die auf Feuchtigkeitseinwirkung oder undichte Stellen hindeuten können. Lockere oder beschädigte Bauteile wie Abdeckplatten, Blitzschutzkomponenten oder Elemente der Flughindernisbeleuchtung. Schäden an Steigleitern, Podesten und Sicherungseinrichtungen. Zustandsveränderungen am Schornsteinkopf und an der Mündung.


Detailaufnahme von Farbablösungen und Beschichtungsschäden am Austrittsbereich eines Industrieschornsteins

Bei Einsatz von Wärmebildkameras lassen sich zusätzlich thermische Auffälligkeiten erkennen, etwa Bereiche mit ungewöhnlicher Wärmeabstrahlung, die auf Ausmauerungsschäden oder fehlende Isolierung hinweisen können.


Drohnenaufnahme eines Industrieschornsteins mit sichtbarem oberen Bauwerksbereich bei der Inspektion


Vorteile gegenüber Gerüst, Hubsteiger und Seilzugang


Die Schornsteinprüfung mit Drohne bietet gegenüber herkömmlichen Zugangstechniken eine Reihe konkreter Vorteile, die sowohl wirtschaftlicher als auch sicherheitstechnischer Natur sind.


Der Aufbau eines Gerüsts an einem Industrieschornstein dauert in der Regel mehrere Tage und verursacht erhebliche Kosten. Hinzu kommen Aufwände für Genehmigungen, Absperrungen und die Koordination mit dem laufenden Betrieb. Eine Drohneninspektion kann häufig am selben Tag vorbereitet und durchgeführt werden, mit einem Bruchteil des logistischen Aufwands.


Der Einsatz von Hubsteigern ist an vielen Industriestandorten gar nicht möglich, weil die nötigen Aufstellflächen fehlen oder die Reichweite der Geräte nicht ausreicht. Seilzugangstechniken erfordern speziell ausgebildetes Personal und bringen höhere Sicherheitsrisiken mit sich, da Personen in großer Höhe und unter Umständen in der Nähe heißer Abgasströme arbeiten.


Bei der Drohneninspektion bleibt das gesamte Personal am Boden. Das reduziert das Unfallrisiko erheblich und vereinfacht die Abstimmung mit dem Arbeitsschutz. Auch die Dokumentationsqualität profitiert: Die Drohne liefert hochauflösende Aufnahmen aus gleichmäßigen Abständen und Winkeln, was eine systematische Auswertung und den Vergleich mit früheren Inspektionen erleichtert.


Ein weiterer Vorteil liegt in der geringen Beeinträchtigung des laufenden Betriebs. Während ein Gerüstaufbau die Anlage oft über Tage hinweg einschränkt, ist eine Drohneninspektion in der Regel nach wenigen Stunden abgeschlossen. In manchen Fällen ist eine Inspektion sogar ohne vollständige Abschaltung der Anlage möglich.



Grenzen der Methode: Wann sind ergänzende Verfahren sinnvoll?


So leistungsfähig die Drohneninspektion auch ist, sie hat klare Grenzen, die offen benannt werden sollten.


Die Methode erfasst ausschließlich sichtbare Oberflächen. Schäden im Inneren des Mauerwerks, hinter Beschichtungen oder in nicht einsehbaren Hohlräumen bleiben unerkannt. Wandstärken lassen sich visuell nicht messen, ebenso wenig wie die Tragfähigkeit von Bewehrungsstahl oder der Zustand von Ankerplatten im nicht sichtbaren Bereich.


Für eine vollständige Zustandsbewertung nach DIN EN 13084 sind in vielen Fällen ergänzende Verfahren erforderlich. Dazu gehören Ultraschallmessungen zur Bestimmung der Restwandstärke, Materialproben zur Beurteilung der Betonfestigkeit oder chemischen Belastung sowie statische Berechnungen bei festgestellten Schäden.

Auch bei sehr starker Verschmutzung, Bewuchs oder wenn der Schornstein von anderen Bauwerken verdeckt ist, kann die visuelle Erfassung eingeschränkt sein. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Kombination aus Drohneninspektion und ergänzenden Maßnahmen vor Ort.


Für Inspektionsaufgaben im Inneren von Schornsteinen oder in anderen geschlossenen Räumen wie Tanks, Behältern oder Kanälen kommen spezielle Indoor Drohnen zum Einsatz, die für beengte und dunkle Umgebungen konstruiert sind. Diese Systeme unterscheiden sich erheblich von Outdoor Drohnen und erfordern spezifische Erfahrung in der Handhabung.


Darüber hinaus kann bei bestimmten Einsatzszenarien auch eine Gasdetektion mit Drohnen sinnvoll sein, etwa wenn im Umfeld des Schornsteins eine Überprüfung der Gaskonzentrationen erforderlich ist.


Nahaufnahme des Mauerwerks eines Industrieschornsteins mit sichtbaren Ziegeln und Fugen


So läuft eine Schornsteininspektion mit Drohne ab


Eine professionelle Schornsteininspektion mit Drohne folgt einem strukturierten Ablauf, der von der Planung über den Flug bis zur Auswertung reicht. Jede Phase hat spezifische Anforderungen, die für ein belastbares Ergebnis entscheidend sind.



Vorbereitung und Planung


Vor jeder Inspektion erfolgt eine gründliche Vorbereitung. Der Drohnendienstleister erfasst die relevanten Daten zum Bauwerk: Höhe, Bauart, Standort und besondere Gegebenheiten wie angrenzende Gebäude, Hochspannungsleitungen oder Flugbeschränkungsgebiete.


Auf Basis dieser Informationen wird die Flugplanung erstellt. Dazu gehören die Festlegung der Flugbahnen, die Wahl der geeigneten Drohne und Sensorik sowie die Abstimmung mit dem Auftraggeber bezüglich Zugänglichkeit, Betriebszustand der Anlage und gewünschtem Inspektionsumfang.


Die luftrechtlichen Genehmigungen und Koordinierungen werden im Vorfeld sichergestellt. Je nach Standort kann eine Abstimmung mit der zuständigen Luftfahrtbehörde oder eine Freigabe durch die Deutsche Flugsicherung erforderlich sein.



Durchführung des Inspektionsflugs


Am Inspektionstag prüft der Drohnenpilot zunächst die Wetterbedingungen, die Einsatzfähigkeit der Ausrüstung und die Absperrung des Flugbereichs. Die Drohne umfliegt den Schornstein dann systematisch in definierten Höhenbändern und erfasst dabei hochauflösende Foto- und Videoaufnahmen.


Je nach Anforderung werden verschiedene Kamerasysteme eingesetzt. Standardmäßig kommen optische Kameras mit Zoomfunktion zum Einsatz, die selbst feine Oberflächendetails aus sicherer Entfernung abbilden. Ergänzend können

Wärmebildkameras verwendet werden, um thermische Anomalien sichtbar zu machen.

Der Pilot überwacht den Flug in Echtzeit über einen Monitor und kann bei auffälligen Stellen gezielt näher heranfliegen und Detailaufnahmen anfertigen. Die gesamte Inspektion wird so gesteuert, dass jeder relevante Bereich des Schornsteins lückenlos dokumentiert wird.



Auswertung und Dokumentation


Nach dem Flug werden die erhobenen Daten gesichtet, sortiert und fachlich ausgewertet. Auffällige Stellen werden markiert, kategorisiert und mit georeferenzierten Fotos dokumentiert.


Das Ergebnis ist ein strukturierter Inspektionsbericht, der den visuellen Zustand des Schornsteins systematisch beschreibt. Je nach Vereinbarung kann dieser Bericht unterschiedliche Detailstufen umfassen, von einer einfachen Fotodokumentation bis hin zu einer ausführlichen Zustandsbewertung mit Handlungsempfehlungen.


Bei Bedarf können aus den erfassten Daten auch 3D Modelle oder Orthomosaike erstellt werden, die eine räumliche Zuordnung der Befunde ermöglichen und den Vergleich mit zukünftigen Inspektionen erleichtern.



Welche Ergebnisse erhalten Auftraggeber?


Nach Abschluss der Schornsteininspektion erhalten Auftraggeber eine umfassende Dokumentation, die als Grundlage für Instandhaltungsentscheidungen und behördliche Nachweise dienen kann.


Zu den typischen Lieferergebnissen gehören hochauflösende Fotos aller inspizierter Bereiche, ein schriftlicher Inspektionsbericht mit Beschreibung der festgestellten Befunde und, je nach Vereinbarung, ergänzende Aufnahmen wie Thermografiebilder oder Videosequenzen relevanter Schadensstellen.


Die Berichte werden so aufbereitet, dass sie sowohl für die interne Dokumentation als auch für die Vorlage bei Behörden oder Versicherungen geeignet sind. Die DIN EN 13084 schreibt vor, dass über jede Inspektion ein Protokoll anzufertigen ist, das aufbewahrt und auf Verlangen der Bauaufsichtsbehörde vorgelegt werden muss.

Viele Auftraggeber nutzen die Inspektionsdaten auch für die langfristige Zustandsüberwachung. Werden Inspektionen in regelmäßigen Abständen durchgeführt, lassen sich Veränderungen am Bauwerk über die Zeit nachvollziehen und Instandsetzungsmaßnahmen gezielt planen, bevor größere Schäden entstehen.



Für welche Branchen ist die Drohneninspektion interessant?


Die Schornsteininspektion mit Drohne ist für alle Betreiber relevant, die Industrieschornsteine oder hohe Abgasanlagen unterhalten und regelmäßigen Prüfpflichten unterliegen.


Zu den häufigsten Auftraggebern zählen Energieversorger und Kraftwerksbetreiber, die Betreiber von Heizkraftwerken und Fernwärmeanlagen, Unternehmen der chemischen Industrie, Raffinerien und petrochemische Betriebe, Müllverbrennungsanlagen und thermische Verwertungsanlagen, Zementwerke, Stahlwerke und Glaswerke, Lebensmittel- und Papierindustrie mit eigenen Feuerungsanlagen sowie kommunale Entsorgungsbetriebe.


Darüber hinaus ist die Drohneninspektionstechnologie auch für Sachverständige und Prüfingenieure interessant, die Drohnenaufnahmen als ergänzendes Werkzeug in ihre Zustandsbewertungen einbeziehen.



Worauf Auftraggeber bei der Auswahl eines Dienstleisters achten sollten


Die Qualität einer Schornsteininspektion mit Drohne hängt nicht nur von der eingesetzten Technik ab, sondern maßgeblich von der Erfahrung und Fachkenntnis des Dienstleisters.


Auftraggeber sollten darauf achten, dass der Anbieter über nachweisbare Erfahrung in der Inspektion von Industrieschornsteinen und vergleichbaren Bauwerken verfügt. Die reine Fähigkeit, eine Drohne zu fliegen, reicht nicht aus. Entscheidend ist, dass das Team die typischen Schadensbilder kennt und die Aufnahmen fachlich bewerten kann.


Alle gesetzlichen Voraussetzungen für den gewerblichen Drohnenflug müssen erfüllt sein. Dazu gehören die gültige Fernpilotenlizenz, eine ausreichende Haftpflichtversicherung für den gewerblichen Drohnenbetrieb und die Fähigkeit, die erforderlichen Genehmigungen und Koordinierungen selbstständig einzuholen.

Die eingesetzte Technik sollte dem aktuellen Stand entsprechen. Hochauflösende Kameras mit optischem Zoom, Wärmebildfähigkeit und zuverlässige Flugsysteme sind Grundvoraussetzungen für eine professionelle Industrieinspektion mit Drohnen.

Ein seriöser Drohnendienstleister erstellt im Vorfeld ein klares Angebot, das den Inspektionsumfang, die Lieferergebnisse und den zeitlichen Rahmen transparent beschreibt. Die Dokumentation sollte in einer Form bereitgestellt werden, die sowohl intern nutzbar als auch für behördliche Anforderungen geeignet ist.


Fazit


Die Schornsteininspektion mit Drohne hat sich als praxistaugliche, sichere und wirtschaftlich sinnvolle Methode für die visuelle Zustandserfassung von Industrieschornsteinen und Abgasanlagen etabliert. Sie bietet gegenüber konventionellen Zugangstechniken deutliche Vorteile in Bezug auf Sicherheit, Kosten, Zeitaufwand und Dokumentationsqualität.


Gleichzeitig ist sie kein Ersatz für alle Aspekte einer vollständigen Zustandsprüfung. Wo ergänzende Verfahren erforderlich sind, liefert die Drohneninspektion eine solide Grundlage, auf der weiterführende Maßnahmen gezielt geplant werden können.

Für Betreiber, die ihre Schornsteine regelmäßig prüfen lassen müssen und dabei Wert auf Effizienz und Sicherheit legen, ist die Drohneninspektion eine Methode, die sich in den meisten Fällen lohnt. Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist die Wahl eines erfahrenen und fachlich qualifizierten Dienstleisters.

 
 
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