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DJI hat sein neues Flaggschiff die Matrice 300 RTK vorgestellt.

Aktualisiert: 12. Mai 2023

Die DJI Matrice 300 RTK Drohne ist die neueste Industriedrohne von DJI, die von modernsten Flugsystemen inspiriert wurde. Mit bis zu 55 Minuten Flugzeit, fortschrittlichen KI-Funktionen, omnidirektionalem Erkennungs- und Positionierungssystem, setzt die DJI Matrice 300 RTK durch die Kombination intelligenter Funktionen, hoher Leistung und unübertroffener Zuverlässigkeit völlig neue Standards.



Leistungsstarke Sichtsensoren mit voller Kontrolle

Um die Sicherheit während des Drohnenfluges und die Stabilität der Drohne zu verbessern, befinden sich auf allen sechs Seiten der Drohne Dual-Sicht- und ToF-Sensoren, die eine maximale Erkennungsreichweite von bis zu 40 m bieten. Sie können das Erkennungsverhalten des Fluggeräts über die DJI Pilot App anpassen. Selbst in komplexen Betriebsumgebungen trägt dieses Richtungserkennungs- und Positionierungssystem in sechs Richtungen zur Sicherheit der Drohne und des Einsatzes bei.


Verbesserte Flugleistung

Das verbesserte Design des Flugrahmens und des Antriebssystems ermöglicht Ihnen einen effizienteren und stabileren Flug, selbst unter extremen Bedingungen.


Professionelle Wartung für Ihre Drohnenflotte

Das neu integrierte Status- und Managementsystem zeigt den aktuellen Status aller Systeme, Benachrichtigungsprotokolle sowie Tipps zur Fehlerbehebung an. Das System enthält auch die Flugprotokolle, die Dauer und den Kilometerstand der Drohne während ihres gesamten Lebenszyklus, sowie Tipps zur Pflege und Wartung der Drohne.


Redundanzsysteme für mehr Sicherheit beim Drohnenflug

Die integrierten erweiterten Redundanzsysteme der M300 RTK ermöglichen Ihnen kritische Einsätze auch in unerwarteten Szenarien durchzuführen.



Vielfältige Optionen für industrielle Erweiterungen an der Drohne Konfigurieren Sie Ihre M300 RTK entsprechend Ihrer Einsatzanforderungen. Montieren Sie bis zu drei Nutzlasten gleichzeitig mit einer maximalen Nutzlast von 2,7 kg.


- Abwärts gerichteter Gimbal

- Aufwärts gerichteter und abwärts gerichteter Gimbal

- Aufwärts gerichteter und duale abwärts gerichtete Gimbals


KI-Stellenüberprüfung

Automatisieren Sie Routineinspektionen und erfassen Sie jedes Mal konsistente Ergebnisse. Die KI erkennt das gewünschte Objekt und identifiziert es in nachfolgenden automatisierten Einsätzen, um eine konsistente Aufnahme sicherzustellen.


Wegpunkt 2.0

Erstellen Sie bis zu 65.535 Wegpunkte und legen Sie an jedem Wegpunkt mehrere Aktionen für eine oder mehrere Nutzlasten fest, einschließlich der von Drittanbietern. Die Flugweg-Planung wurde ebenfalls optimiert, um die Flexibilität und Effizienz Ihrer Drohneneinsätze zu maximieren.


Erweiterte Dual-Steuerung

Jeder Nutzer kann jetzt mit nur einem Handgriff die Kontrolle über die Drohne oder die Nutzlast erlangen. Dies schafft neue Möglichkeiten für Einsatzstrategien sowie eine höhere Flexibilität während des Betriebs



Verbessertes Übertragungssystem

Das brandneue OcuSync Enterprise ermöglicht eine Übertragung in einer Entfernung von bis zu 15 km und unterstützt Dreikanal-Video in 1080p. Die automatische Echtzeitumschaltung zwischen 2,4 GHz und 5,8 GHz4 ermöglicht einen zuverlässigeren Flug in Umgebungen mit hohen Interferenzen, während die AES-256-Verschlüsselung eine sichere Datenübertragung bietet. Jeder Nutzer kann jetzt mit nur einem Handgriff die Kontrolle über das Fluggerät oder die Nutzlast erlangen. Dies schafft neue Möglichkeiten für Einsatzstrategien sowie eine höhere Flexibilität während des Betriebs.


PinPoint (Präzise Ortung)

Markieren Sie einfach ein Objekt in der Kamera- oder Kartenansicht. Die fortschrittlichen Sensorfusions-Algorithmen bestimmen die Koordinaten sofort und projizieren sie als AR-Symbol auf alle Kameraansichten. Der Standort des Motivs wird automatisch für eine andere Fernsteuerung oder für Online-Plattformen wie

DJI FlightHub freigegeben.


Verfolgung

Identifizieren und verfolgen Sie bewegliche Motive wie Personen, Fahrzeuge und Boote mit der Verfolgungs-Funktion der M300. Die Auto-Zoom-Funktion sorgt für eine stetige Verfolgung und Anzeige. Der dynamische Standort des Motivs wird kontinuierlich erfasst und an eine andere Fernsteuerung oder einen DJI FlightHub weitergegeben.


Lageeinschätzung wie aus einem Cockpit Die M300 RTK verfügt über ein neues primäres Flugdatendisplay (PFD), das Flug-, Navigations- und Hindernisinformationen integriert, um dem Piloten eine optimale Lageeinschätzung zu ermöglichen. Fluginformationen wie Fluglage, Flughöhe und Geschwindigkeit der Drohne sowie Windgeschwindigkeit und Windrichtung werden intuitiv dargestellt. Neben der Flugrichtung sehen Drohnenpiloten auch die Flugbahn der Drohne in Echtzeit, Informationen über die Lage des Zielobjekts und des Startpunkts auf effizientere Weise. Visualisieren Sie gleichzeitig alle Hindernisse in der Nähe mit der neuen Hinderniskarte, damit Sie umfassend informiert sind.



Welche Schutzart weist die M300 RTK Drohne auf? Kann ich mit der M300 RTK Drohne im Regen fliegen?

Die Matrice 300 RTK Drohne hat die Schutzart IP45. Die Schutzart ist jedoch nicht dauerhaft wirksam und kann verschleißen. Fliegen Sie daher nicht bei Regen, der mehr als 100 mm / 24 h ist.


Als Produkt der Enterprise-Klasse wird erwartet, dass die M300 RTK viel mehr kann als gewöhnliche Drohnen. Dies liegt daran, dass Drohnenpiloten sich regelmäßig auf die M300 RTK verlassen, wenn es um kritische Vorgänge wie Such- und Rettungseinsätze, Inspektion, Kartierung und mehr geht. Dies findet teilweise in extremen und herausfordernden Umgebungen statt. Aufgrund der hohen Standards der Kunden von DJI muss die M300 RTK in der Lage sein, in einer Vielzahl von widrigen Wettersituationen effektiv, zuverlässig und sicher zu arbeiten.


Im Labor von DJI haben die Ingenieure die M300 RTK den folgenden sechs Simulationen unterzogen, um ihre Zuverlässigkeit während des Gebrauchs zu bewerten. Während des gesamten Testprogramms untersuchen die Ingenieure von DJI genau, wie sich extreme Bedingungen und Feuchtigkeit auf die Motoren und Rotoren der Drohne, die elektrischen Geschwindigkeits- und Flugsteuerungen sowie die Flugstabilität und zuverlässigkeit der Drohne auswirken.



Wie hat sich die M300 RTK in extremen Wettersimulationen geschlagen?



Test bei unterschiedlichen Temperaturen

Die erste Runde, welche die M300 RTK normalerweise durchläuft, ist der Heiß- und Kalttest, mit dem festgestellt werden soll, wie gut die Drohne bei unterschiedlichen Temperaturen arbeitet. Da Kunden auf der ganzen Welt die M300 RTK in vielen Regionen und in unterschiedlichen Klimazonen fliegen, ist es wichtig, dass die M300 RTK auch bei extremen Temperaturen noch voll funktionsfähig bleibt. Temperaturen bis zu 50 °C stören die M300 RTK nicht und selbstheizende intelligente Akkus ermöglichen auch einen sicheren Einsatz bei bis zu -20 °C.


Test zur Windwiderstandsfähigkeit der M300

Starke Winde können eine Drohne abdriften lassen und im schlimmsten Fall zum Absturz bringen. Aus diesem Grund verwenden die DJI-Ingenieure einen Windkanal, um die Drohnen-Leistung unter windigen Bedingungen zu untersuchen und zu verbessern. Die M300 RTK ist mit leistungsstarken Motoren ausgestattet, die es ihr ermöglichen, mit bis zu 6 m/s aufzusteigen, mit bis zu 23 m/s zu fliegen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/s zu bewältigen.


Test in Salz- und Dampfumgebungen für die Drohne

Für Drohnenpiloten, die in Meeresnähe arbeiten, ist es wichtig, dass ihre Drohne den Auswirkungen von Salz und Korrosion widersteht. Darüber hinaus kann Nebel, der die Manövrierfähigkeit und Sicht beeinträchtigt, manchmal die Funktionalität einer Drohne beeinträchtigen. Um dies ausgiebig zu testen wird die M300 RTK bis zu 48 Stunden lang in einem Salz- und Dampfsimulator betrieben, um zu bestätigen, dass sie auch in schwierigen Küstenumgebungen kontinuierlich funktioniert.


Die M300 RTK im Regentest

Es wird niemals empfohlen, bei Regen zu fliegen. Bei kritischen Drohneneinsätzen, die nicht auf einen klareren Himmel warten können, ist es wichtig, dass die M300 RTK einsatzfähig ist. Leichter Regen kann die Manövrierfähigkeit einer Drohne beeinträchtigen. Noch wichtiger ist jedoch, dass Feuchtigkeit, die in das Innere eindringt, die empfindlichen elektronischen Komponenten stören kann. Um zu überprüfen, ob die M300 RTK auch bei Regen weiterhin einsatzbereit ist, haben die DJI-Ingenieure die Drohne einer Regensimulation (IPX1) unterzogen.


Die Matrice 300 RTK bei starkem Regen im Test

Die Schutzart IPX1 ist für Drohnen der Enterprise-Klasse keine Seltenheit. Die M300 RTK wurde allerdings so konzipiert, dass sie sich von der Masse absetzt. Hierzu wird die M300 RTK auch mit einem kreisenden Regensimulator (IPX4) getestet, um zu zeigen, dass nicht nur die Oberseite, sondern auch die Unterseite der Drohne dem Regen standhalten können. Die Ergebnisse dieses Tests waren beeindruckend, da die M300 RTK auch nach einer Dusche mit einem 360-Grad Wasservorhang noch voll einsatzbereit war.


Wassertest mit Hochdruckschlauch an der M300 RTK

Die Ingenieure von DJI sprühten Wasser mit einem Hochdruckschlauch auf die M300 RTK und tränkten die Drohne mit einem starken Wasserstrahl (IPX5). Die Testergebnisse sind erstaunlich, da die M300 RTK einen Wasserstrahl aushalten musste, der einem tatsächlichen Regenguss entspricht, und trotzdem weiter arbeitete!



Was ist das IPX-Bewertungssystem?

Die IP-Schutzart (Ingress Protection) ist ein Industriestandard für die Bewertung von Elektronikprodukten anhand ihrer Beständigkeit gegenüber Flüssigkeiten und Feststoffen. Nachfolgend finden Sie eine Erläuterung der drei IP-Tests, die mit der M300 RTK durchgeführt wurden.


  • IPX1 bescheinigt Schutz vor vertikal fallenden Tröpfchen wie Kondenswasser, um sicherzustellen, dass bei aufrecht stehendem Gegenstand keine Schäden oder Funktionsstörungen der Komponenten auftreten.


  • IPX4 zertifiziert den Schutz vor Spritzwasser aus allen Richtungen. Mindestens 10 Minuten mit einem oszillierenden Bewässerungssystem getestet (begrenztes Eindringen ohne schädliche Auswirkungen zulässig).


  • IPX5 zertifiziert Schutz gegen Niederdruckstrahlen (6,3 mm) von gerichtetem Wasser aus jedem Winkel (begrenztes Eindringen ohne schädliche Auswirkungen zulässig)


Die M300 RTK hat diese Herausforderungen im Labor bestanden und erhielt daher von der Center Testing International Group Co., Ltd. die Schutzart IP45. Dies bedeutet, dass sie Wasser standhalten kann, das von einer 6,3 mm Düse aus jeder Richtung auf sie projiziert wird. Auch das Eindringen von festen Gegenständen mit einem Durchmesser von mehr als 1,0 mm in die M300 RTK wird verhindert.



Was ist die IP Schutzart? (Ingress Protection)

Um Verbraucher zu stärken und vor vagen Marketingbegriffen wie „wasserbeständig“ zu schützen, hat die International Electrotechnical Commission das IP-Bewertungssystem (Ingress Protection) entwickelt, um verschiedene Schutzklassen zur Wasserbeständigkeit bei elektronischen Geräten zu definieren.

IP-Schutzarten bestehen aus zwei Zahlen, die sich jeweils auf den Schutz vor Feststoffen und Flüssigkeiten beziehen. Die Zahlen reichen von 0 bis 6 für Feststoffe und 0 bis 9 für Feuchtigkeit, wobei höhere Werte einem höheren Schutzniveau entsprechen.

Beispielsweise bezieht sich eine Schutzart IP00 auf keinen Schutz gegen Feststoffe und Feuchtigkeit, eine Schutzart IP11 auf den Schutz gegen das Eindringen von Feststoffen >50 mm und tropfendem Wasser und eine Schutzart IP68 auf Staubdichtigkeit und Schutz gegen kontinuierliches Eintauchen in Wasser.



Wie hat DJI die Schutzart IP45 bei der M300 RTK Drohne erreicht?

Ein Grund, warum die M300 RTK dieses Schutzniveau erreichen kann, lässt sich durch die umfangreichen Änderungen erklären, die DJI vorgenommen hat, um ihre neuen intelligenten Funktionen an der M300 RTK zu ermöglichen.

Um Intelligente Markierung & Verfolgung, Smarte Inspektion, KI-Stichprobe und mehr zu ermöglichen, bietet die M300 RTK mehr Rechenleistung als alle anderen DJI-Drohnen, einschließlich der Mavic Serie. Computer können sehr heiß werden. Um die von den integrierten CPUs der M300 RTK erzeugte Wärme zu berücksichtigen, musste DJI eine elegante Lösung für die Wärmeabfuhr entwickeln.

Alle sensiblen Bauteile, einschließlich Flugsteuerung, integrierte CPUs, OcuSync-System, ESCs und Sichtsensoren für FlightAutonomy und mehr, wurden im Hauptteil der M300 RTK angebracht, das gegen die externe Umgebung abgedichtet ist.

Jegliche Abwärme, die nicht durch die untere Entlüftung abgeführt wird, steigt auf die Oberseite der Drohne und wird dort auf eine Metallplatte übertragen. Während sich die Platte erwärmt, sorgen Kühlventilatoren dafür, dass die Wärme durch einströmende Luft abgeführt wird. Gleichzeitig trennt diese Metallplatte die im Hauptkörper der Drohne untergebrachte Avionik von der äußeren Umgebung und verhindert das Eindringen von Feststoffen und Flüssigkeiten.


Dieser ungewöhnliche Entwicklungsweg, bei dem zusätzliche Rechenleistung ein überarbeitetes Wärmemanagementsystem erfordert, das sich wiederum auf die Schutzklasse auswirkt, führte letztendlich zu einer Drohnenplattform, die intelligenter und widerstandsfähiger ist als jede andere zuvor.


Stabilität im Wind der M300 RTK

Turbulenzen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/s stören die M300 RTK dank ihres invertierten Propellerdesigns, ihrer leistungsstarken Motoren und ihrer optimierten FC- und ESC-Algorithmen nicht. Inspektionseinsätze, für die ein stabiler Flug erforderlich ist, um eine klare Aufnahme zu erzielen, profitieren davon, dass die M300 RTK auch bei windigen Bedingungen hervorragende Ergebnisse liefert. Um das Situationsbewusstsein des Drohnenpiloten bei Wind zu maximieren, wird die Windgeschwindigkeit und Windrichtung, welche an Bord gemessen werden, in der Fernsteuerung des Piloten auf seinem primären Flugdatendisplay angezeigt.








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