Kanalinspektion

per Drohne

Inspektion von Abwasserkanälen mittels Kanaldrohne

Nach aktuellem Stand der Technik werden Hauptsammler und deren Sonderbauwerke in der Regel mittels Kamerafahrwagen

inspiziert. Weichen die Einsatzbedingungen jedoch vom Regelprofil ab bzw. liegen Querschnitte

größer DN 1600 an, erreichen diese konventionellen Techniken schnell ihre Grenzen. Hier kommt die Kanaldrohne zum Einsatz.

Was sind die Vorteile der Kanaldrohne?

Die Kanaldrohne ermöglicht Erfassungen auch in schwer zugänglichen Bereichen, passt durch einen Standard-Schachteinstieg und ist gleichzeitig kollisionsbeständig. Die Kanaldrohne kann von der Geländeoberfläche aus gesteuert werden, d. h. nach oberirdischem Start sinkt die Drohne durch den Schachteinstieg in den Kanal ab und die Drohnenbefliegung mit gleichzeitiger

Verfilmung des Untersuchungsbereichs beginnt. Der begleitende Ingenieur verfolgt den gesamten Drohnenflug über einen Kontrollmonitor von der Geländeoberfläche aus und instruiert den Drohnenpiloten in Echtzeit. Die Stabilitätssensorik und der Abstandsassistent der Kanaldrohne ermöglichen eine stabile, ruckelfreie Videoqualität. Im Flug- und im Schwebemodus können

reibungslos lineare Strukturen wie z. B. Muffen oder lokale Schadstellen im Kanal erfasst werden. Ein klassischer Einstieg in die jeweilige Kanalhaltung ist dabei nicht erforderlich. Dem sicherheitstechnischen Grundgedanken, den viele Städte und Kommunen anstreben, möglichst kein Personal in geschlossene Räume mit erhöhtem Gefährdungspotenzial einsteigen zu lassen, wird damit mehr entsprochen.

Die Erfassung des Kanals kann unter Aufrechterhaltung der Vorflut – also Betriebszustand –

durchgeführt werden, sofern nicht die freie Sicht auf die Sohle des Kanals erforderlich ist. Die

kosten- und Einrichtung arbeitsintensiver Maßnahmen zur Abwasserüberleitung können dabei

vermieden werden. Eine Freimessung des Untersuchungsbereiches im Kanal ist vorab obligatorisch durchzuführen und wie bei jedem Einsatz von Gerätschaften in Abwasserkanälen erforderlich.

Was kann die Kanaldrohne?

 

Die intelligent gesteuerte Beleuchtungstechnik der Kanaldrohne liefert eine blendfreie Ausleuchtung im Kanalprofil sowohl im Flugmodus für die Streckenaufnahme als auch im Schwebemodus für die detaillierte Aufnahme von Schäden, Zuläufen und Einbauten im Kanal. Mit einer Beleuchtungsstärke von bis zu 10.000 Lumen, besitzt die Kanaldrohne ausreichend Leuchtkraft, um auch in „kompletter Dunkelheit“ die Kanalinspektion durchzuführen, wobei neben der Drohne selbst keine weitere Lichtquelle für die Kanalinspektion erforderlich wird. Die festverbaute 4K-Kamera ermöglicht detailreiche Aufnahmen von Bildern und Videos mit einer Auflösung von 0,18 mm/px. Im gereinigten Zustand des Kanals können auch kleinste Risse mit der Kanaldrohne erfasst und aufgenommen werden.

Was muss bei der Kanalinspektion mit Drohnen beachtet werden?

 

Im Vorfeld jeder Kanalinspektion mittels Drohne ist durch den Projektingenieur eine Flug- und Einsatzplanung festzulegen, welche die Einsatzfaktoren der Drohnentechnik, die Zugänglichkeiten zum Untersuchungsbereich, die Untersuchungsstrecken, arbeitsschutztechnische Anforderungen und weitere Charakteristika des Untersuchungsbereiches berücksichtigen. Eine gewissenhafte Flugplanung einschl. Notfall-und Exitstrategie sind abgestimmt auf die eingesetzte Kanaldrohne in Verbindung mit den anliegenden Randbedingungen des zu inspizierenden Abwassersystems, jedoch unerlässlich für eine erfolgreiche wirtschaftliche und gefahrlose Umsetzung der Kanalinspektion mittels Drohnen.

Fotogalerie

Kanalinspektion

Warum SaarDrones?

Spezialdrohnen für die In- und Outdoorinspektion

Zertifiziert gemäß §21d LuftVO durch das Luftfahrtbundesamt

Individuelle Lösungen für individuelle Anforderungen

Kontakt

Forststraße 2, 66578 Schiffweiler

+49 6821 914 9 441